Informationen für Privatpatienten

Vor Beginn der Behandlung werden Sie in Form einer schriftlichen Honorarvereinbarung über die Privatpreise in Kenntnis gesetzt. Sie können sich mit dieser Honorarvereinbarung bei Ihrer privaten Krankenversicherung nach den jeweils für Ihren Versicherungsvertrag gültigen Erstattungssätzen erkundigen. Privatpatienten wird, wie gesetzlich versicherten Patienten, zugemutet, einen Anteil der Physiotherapiekosten selbst zu zahlen.

Es existiert keine amtliche Gebührenliste und keine bundesweit einheitliche Verordnung, welche die angemessene Abrechnung von physiotherapeutischen Leistungen regelt. Die in der Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh) festgelegten Vergütungen stellen eine Übersicht der in Deutschland von Heilmittelerbringern abgerechneten üblichen Vergütungen dar. Die jeweils aktuelle Fassung finden Sie unter www.privatpreise.de

Als Basis für alle Berechnungen benutzt die GebüTH den jeweils zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen und den Heilmittelverbänden vereinbarten Höchstsatz als Regelsatz. Dieser wird dann mit einem Multiplikator zwischen 1,4 bis 2,3 angepasst.
Meine Preise sind stets unterhalb des 2,3-fachen Satzes der VdeK.

Die individuelle Preisgestaltung meiner Praxis erklärt sich aus:

  1. den Regelsätzen mal Multiplikator
  2. der Behandlungsdauer von rund 45 min
  3. neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Physiotherapie
  4. evidenzbasierter Behandlungsmethoden
  5. eigener Forschungsprojekte in Zusammenarbeit
    mit dem „Center für integrative Therapie“ in Stuttgart
  6. meinen Zusatzqualifikationen in manueller Therapie
    nach dem Maitland® Konzept und myofaszialer Ostheopatie

 

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK – NRW)

Amtsgericht Köpenick bestätigt: Private Honorarvereinbarung für Krankenversicherung grundsätzlich bindend 10. Mai 2012 (Az.: 13 C 107/11)

Schließen Patient und Praxisinhaber eine Honorarvereinbarung für eine physiotherapeutische Behandlung ab, muss die private Krankenversicherung des Patienten die Höhe der vereinbarten Vergütung akzeptieren. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Patient selbst mit seiner privaten Krankenversicherung niedrigere Vergütungssätze vertraglich vereinbart hat.